prev

SOMMAIRE

prev

Im Winter / En hiver

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher
Und Jäger steigen nieder vom Wald.

Le champ brille il est blanc et froid.
Le ciel solitaire est immense.
Des choucas sur l’étang, en rond,
Chasseurs de la forêt descendent.

Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.
Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.
Bisweilen schnellt sehr fern ein Schlitten
Und langsam steigt der graue Mond.

Cîmes noires où gît le silence.
Reflets de feu hors des cabanes.
Très loin parfois glisse une schlitte
Lune grise, tranquille, monte.

Ein Wild verblutet sanft am Rain
Und Raben plätschern in blutigen Gossen.
Das Rohr bebt gelb und aufgeschossen.
Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.

Bête saignant sur le talus,
Corbeaux dans des rigoles rouges.
Le roseau jaune et haut frémit.
Gelée, fumée, dans le bois vide.